Michel Friedman rehabilitiert?
Eine Untersuchung brachte jetzt ans Licht: Auf nahezu jedem deutschen Euroschein finden sich Spuren von Kokain!
Es ist in den Wissenschaften bisher unumstritten, dass jedes höherentwickelte, intelligente Säugetier sich diverser Rauschmittel bedient um sein Bewusstsein zu verändern, die Welt anders wahr zu nehmen. Der Mensch, nach seiner Auffassung das am höchsten entwickelte Säugetier war sogar in der Lage seine Drogen zu kultivieren. Nicht zuletzt dank seiner überragenden Intelligenz schaffte er es, Alkohol und Marihuana in ihrer Wirkung zu verstärken oder Heroin und Kokain, glanzvolle Meisterleistungen der Drogenkultur, zu erschaffen.
Eine neue Studie des Instituts für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) in Nürnberg zeigt, dass sich auf neun von zehn deutschen Euroscheinen Spuren von Kokain nachweisen lassen. Des Weiteren ergaben die Untersuchungen, dass die Menge der Kokainspuren zunahm, je kleiner die Scheine waren.
Was nun sagt das aber genau aus?
Zum einen, dass Kokain augenblicklich gerade schwer in Mode ist. Und das sich 5-Euro Scheine wohl gut zum Ziehen eignen.
Andererseits weist diese Studie unter anderem aber auch darauf hin, dass die Bewusstseinsveränderung durch Rauschmittel für den Menschen, in seiner hochentwickelten Gesellschaft offenbar nach wie vor existentiell notwendig ist. Vielleicht der Preis für seine intellektuellen Fähigkeiten.
Dies nun verschafft aber den weisen Lenkern unserer Gesellschaft einen schweren Konflikt:
Entweder man anerkennt die Notwendigkeit des Rausches für die menschliche Existenz und würde so verdiente Größen, wie Christoph Daum und Michel Friedman rehabilitieren.
Oder man könnte auch erneut eine Mauer bauen! Diesmal nicht, um den Deutschen den Wohlstand und Fortschritt der Anderen vorzuenthalten. Sondern um sie zu inhaftieren, sozusagen wegen des kollektiven Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, begünstigt durch Fortschritt und den Massenwohlstand.