Das Kaninchen vor der Schlange ...oder doch der Igel vor dem Hasen?

Saddam Hussein sitzt in einer Zwickmühle. Da hat er nun die ganze Welt provoziert, und obwohl die Welt uneins ist, droht der Krieg.

Das Angebot eines Rückzuges kann er nicht annehmen - sei es, weil er diese Beleidigung persönlich nicht ertragen kann, oder weil er es als eine Beleidigung für den Irak versteht.

Er kann also nicht vor und nicht zurück. Das heisst, sein Volk kann nicht agieren - ist also tatsächlich das Nagetier in der Gewissheit des sicheren Todes. Die Frage ist nur, was tut das "enfant terrible" der internationalen Politik?

Wird er etwa wirklich Helden gleich entschlossen voran in Kampf reiten, oder doch im letzten Moment feige die Flucht ins Ausland wählen? Ich persönlich glaube fest an den Heldenmut moderner Despoten, aber das ist wohl nicht ganz zeitgemäß... .

Die arabische Welt mag ihn ja eh nicht besonders gut leiden - warum sollte er versuchen Ansehen zu erhaschen? Und zufrieden in der Sonne liegen könnte er ja auf jeden Fall; wer kann schon behaupten, als Nebendarsteller auf der großen Bühne so viel Theater gemacht zu haben?